Der in good Company Ansatz
Mit In Good Company möchte das Forum Fairer Handel genau unter die Lupe nehmen, wie unsere Wirtschaft in Zukunft aussehen sollte und was Unternehmen dazu beitragen können.
Der Fokus liegt dabei auf Sozialunternehmen mit einem distributiven Ansatz, die in globalen Lieferketten handeln.
In Good Company basiert auf den Erfahrungen und den Ansätzen von Praktiker*innen aus dem Fairen Handel. Anhand von Unternehmensreports durchdenkt und konkretisiert es transformative Ansätze zukünftigen Wirtschaftens für die unternehmerische Praxis. Es geht nicht darum, Mindeststandards zu setzen oder Unternehmen zu vergleichen und zu bewerten, sondern zu fragen:
Wie agieren transformative Unternehmen in der täglichen Praxis? Wie leben sie ihren Purpose? Welche Ansätze und Strukturen wählen sie, um ihre anspruchsvollen Ziele zu erfüllen? Wie können wir Gemeinsamkeiten und individuelle Ansätze aufzeigen, um Unternehmer*innen und Interessierte zu inspirieren? Wie können wir sichtbar machen, was möglich ist, wenn Unternehmen an eine andere Welt glauben und entsprechend agieren?
In der Konzeptionsphase von In Good Company wurde ein Fragebogen entwickelt, der nach verschiedenen Themenbereichen geclustert wurde.
Die Ergebnisse aus den Fragebögen sind einerseits in die Einzelreports zu den befragten Unternehmen und andererseits in die aggregierten Daten der „was uns eint„-Sektion eingeflossen.
Untersucht wurden die Unternehmen in den vier folgenden Bereichen:
Mission &
Purpose

Eigenes
UnterNehmen

Liefer-
Ketten
Planet

the shouldersof giants
Neben der, im Bereich „Business as (un-)usual“, erwähnten Donut-Ökonomie, die vor allem eine theoretische Gedankenstütze darstellt, gibt es verschiedene Bewegungen, die seit Jahrzehnten an der Neustrukturierung unserer Wirtschaft arbeiten. In Good Company versteht sich nicht als neues Konzept, sondern überträgt Elemente der folgenden Ansätze auf den untersuchten Unternehmenstypus um holistisch auf Unternehmen zu blicken und ihre individuellen Strukturen und Praktiken sichtbar zu machen.
Alle genannten Ansätze liefern Bausteine, um Unternehmen in Struktur und Praxis an einem Purpose zu orientieren und dazu beizutragen, unsere Wirtschaft fürs 21. Jahrhundert neu auszurichten. Damit unterscheiden sich die untersuchten Unternehmen deutlich von herkömmlichen Unternehmen, die nach dem Shareholder-Value-Prinzip funktionieren und bestenfalls zusätzlich sozial-ökologische Ziele verfolgen, oft im Rahmen einer von außen auferlegten CSR-Praxis.
SustainabilityIn Progress
Sustainability in Progress – In Good Company in Progress
Ansätze und Anforderungen, die Wirtschaft distributiv und regenerativ zu gestalten, entwickeln sich stetig weiter. Genauso möchte das Forum Fairer Handel den In Good Company in den nächsten Jahren weiterentwickeln und über weitere distributive Vorreiter-Unternehmen berichten, um ihre Praktiken und Strukturen zu analysieren und sichtbar zu machen.
Mit In Good Company möchte das Forum Fairer Handel transformative Sozialunternehmen in globalen Lieferketten vernetzen, Kooperationen stärken, inspirierende Ansätze aufzeigen und Beispiele liefern, wie Unternehmen die komplexen Probleme unserer Welt praktisch angehen und voneinander lernen können. Für einen gesunden Planeten und starke Gemeinschaften.

