CompanyReport

Die WeltPartner eG lebt Fairen Handel bereits seit 1988 und zwar genossenschaftlich. Damit ist sie nicht nur Pionierin des Fairen Handels in Deutschland, sondern auch für transformatives, gemeinschaftliches Unternehmer*innentum. WeltPartner handelt mit 58 Partner*innen in 37 Ländern – zu 100 % ausgerichtet an den Prinzipien des Fairen Handels und extern verifiziert durch die World Fair Trade Organization (WFTO).

Mission & Purpose

Milan Bhattarai, der Geschäftsführer von Get Paper schaut in die Kamera

Lieferkette

WeltPartner arbeitet mit 56 Produzent*innengruppen in 37 Ländern – insgesamt ca. 50.000 Familien. In den Handelspartnerschaften steht der enge persönliche Kontakt, die langfristige wirtschaftliche Entwicklung und der Marktzugang im Vordergrund. WeltPartner arbeitet distributiv, indem es faire Preise gemeinsam und transparent mit den Partner*innen verhandelt. Gemäß der WFTO-Prinzipien geschieht dies stets mindestens orientiert an den Referenzpreisen des Fairen Handels und ergänzt durch Vorfinanzierung, wo dies nötig ist. Um die Wertschöpfung vor Ort zu steigern, bezieht WeltPartner 55 Lebensmittel und das gesamte Handwerk bereits vor Ort verarbeitet und verpackt.

Lieferkette und Handelspartner*innen lassen sich transparent nachvollziehen und sind physisch rückverfolgbar.

Aranya Santanakumaran, Produktmanagerin Einkauf/Import bei Weltpartner eG lächelt vor einem Regal mit Produkten

EigenesUnternehmen

Die Genossenschaftsstruktur ermöglicht WeltPartner eine breite Einbindung der Mitglieder in strategische unternehmerische Entscheidungen – z. B. in die mittelfristige wirtschaftliche Planung. Als höchstes Gremium der Genossenschaft wählt die Generalversammlung den Aufsichtsrat, der wiederum den Vorstand bestimmt, der das Unternehmen führt.

Unternehmerische Entscheidungen werden auf einer monatlichen Betriebsversammlung besprochen und dann von Vorstand, Abteilungsleitenden und (ggf.) Aufsichtsrat getroffen.

Belange der Mitarbeitenden werden über ein Mitarbeitendengremium vertreten.

Teamselfie der Weltpartner eG im firmeneigenem Lager mit neuer Geschäftsführerin Natalia Yarmolenko, die ein Weltpartner-Schild hält

Planet

WeltPartner engagiert sich unermüdlich, um die Partner*innen bei der Umstellung auf biologischen Anbau zu unterstützen, z. B. mittels eines großen Projektes in Burundi (inkl. zwei Hochschulen). Kaffeebäuer*innen werden bei der Umstellung auf Bio-Anbau in Agroforstsystemen unterstützt und WeltPartner zahlt die Bio-Prämien bereits in der Umstellungsphase.

Um CO2-Emissionen zu reduzieren, hat WeltPartner beim Neubau des eigenen Standorts eine Vielzahl an Maßnahmen unternommen und kommt dort seither ohne fossile Energieträger aus.

Darüber hinaus berechnet das Unternehmen regelmäßig die eigenen CO2-Emissionen sowie die Emissionen einzelner Produkte – insbesondere zur Identifikation von Einsparungspotenzialen. Unvermeidbare Emissionen werden kompensiert. In Zukunft möchte sich WeltPartner jedoch tiefer dem Thema „Insetting“ entlang der eigenen Wertschöpfungskette widmen.

95% Bio-Anteil

Bei Lebensmitteln

Ziele