
CompanyReport
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Gründung

Berlin

6 Mitarbeitende
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Handelspartner*innen
Angelique’s Finest Kaffee fair von Frauen produziert, ist die eigene Marke der Kaffeeproduzentinnen aus Ruanda. Durch eine nachhaltige, faire und transparente Lieferkette werden traditionelle Geschlechterrollen im Kaffeeanbau verändert und das Einkommen der Produzentinnen maximiert.
Die Geschichte der Kaffee-Kooperative ist eng mit dem ruandischen Unternehmen Rwashoscco LTD und den Marken „Angelique’s Finest“ und „Café de Maraba“ verknüpft. Denn die Kaffee-Kooperative legt die Wertschöpfung im Produktionsprozess in die Hände und Verantwortung der Bäuer*innen, unterstützt sie und stellt mit dem Vertrieb in Deutschland „lediglich“ den verlängerten Arm der Kooperativen dar.
Mission & Purpose

Die Kaffeekoop GmbH ist ein deutsch-afrikanisches Sozialunternehmen, das den Kaffeehandel grundlegend anders denken möchte. Gemeinsam mit der ruandischen Firma Rwashoscco – einem Zusammenschluss von kleinbäuerlichen Kaffeekooperativen, wurden die Marken „Café de Maraba“ und „Angelique’s Finest – Strong Women. Strong Coffee.“, ein Kaffee fair von Frauen produziert, entwickelt.
Das distributive Element: Die Markenrechte liegen nicht bei der Kaffee Kooperative, sondern komplett bei Rwashoscco Ltd. Damit werden die Produzent*innen nicht nur am Unternehmen beteiligt, sondern haben die volle Kontrolle über die Marken und vertreiben ihren Kaffee de facto direkt in Deutschland.
Profite werden bei der Kaffee-Kooperative zu 100 % in die Mission reinvestiert. Politisch engagiert sich das Unternehmen für Geschlechter- und für Klimagerechtigkeit.



100% Reinvest
Markenrechte bei Bäuerinnen

„Wir wollen nicht mehr und nicht weniger als zu zeigen, dass der Kaffeehandel grundlegend anders gedacht und gemacht werden kann! Die komplette Produktion des Spitzenkaffees liegt in der Verantwortung der Produzent*innen!“
– Xaver Kitzinger, Mitgründer der Kaffee-Kooperative

Lieferkette

Seit ihrer Gründung konzentriert sich die Kaffee-Kooperative auf die Handelsbeziehung mit Rwashoscco und es ist ihr gelungen eine außergewöhnliche Beziehung aufzubauen. Die Preisfindung findet gemeinsam mittels einer Open Book Policy statt, bei der beide Partner*innen ihre Kosten und Margen offen legen. Zudem hat die Kaffee-Kooperative mit Hilfe von Crowd Investing einen Revolving Fund aufgebaut, bei dem Kund*innen die Vorfinanzierung unterstützen, damit die Bäuer*innen weniger Kredite aufnehmen müssen.
Kaffee der Marke Angelique’s Finest wird über das Blockchainsystem INATrace der GIZ verifiziert und ist für Kund*innen transparent rückverfolgbar. Zudem veröffentlicht die Kaffee-Kooperative die Daten über die Einkaufspreise des Kaffees auf ihrer Webseite.
Transparenz durch Blockchain
revolving Fund zur Vorfinazierung

„The partnership between Rwashoscco Ltd and Kaffeekoop GmbH is different compared to other economic partnerships. Angelique’s Finest is a global partnership on eye level. Rwashoscco and Kaffeekoop are equal trade partners. The farmers keep the ownership over their own product. Consumers not only receive a high quality coffee, but Angelique’s Finest is a brand founded and fully owned by women. They are enabled and supported to be independent and to financially benefit from their own work. Angelique’s Finest changed the traditional gender roles in coffee production and turned the farmers into successful and independent entrepreneurs.”
– Angelique Karekezi, Geschäftsführerin von Rwashoscco Ltd
EigenesUnternehmen


Die Kaffee-Kooperative beschreibt sich selbst als „Social Business im Gewand einer GmbH“, was bedeutet, dass Entscheidungsstrukturen auf dem Papier entsprechend der Rechtsform gestaltet sind. In der Praxis bindet das Unternehmen Mitarbeitende und auch Handelspartner*innen in strategische Entscheidungen ein, verfügt jedoch noch nicht über formelle Strukturen der Stakeholder*innen-Einbindung. Intern können die konkreten Gehälter jederzeit von allen Mitarbeitenden eingesehen werden.
Die ruandischen Unternehmer*innen verfügen über die Markenrechte an den beiden Kaffees. Sie werden in Verkaufsgespräche einbezogen und die Partner*innen entscheiden gemeinsam, auf welchen Plattformen der Kaffee vertrieben wird.
1:1,4
max. gehaltsspreizung
Planet

Der Kaffee wird in traditioneller Permakulturmethode angebaut, bei der in den Kaffeegärten zwischen den Kaffeesträuchern weitere Nutzpflanzen und Schattenbäume gedeihen. Die Kaffee-Kooperative berechnet alle CO2-Emissionen, die sich durch Anbau, Verarbeitung, Transport, Röstung und Versand an den Kund*innen ergeben und kompensiert diese über ein Eco-Trust-Projekt in Uganda. Die Zertifikate sind über die Blockchain zugänglich. 2022 konnten ihre Kund*innen in Berlin wählen, ob ihre Kaffeebestellung CO2-frei geliefert werden soll.
Kleinbäuerlicher anbau in Permakultur



