CompanyReport

Im Fairen Handel ist GEPA nicht nur Pionierin, sondern auch Antreiberin für den sozial-ökologischen Wandel. 1975 gegründet, hat sie heute 165 Mitarbeitende und einen Umsatz von 78 Mio €. Damit ist GEPA das größte Fair-Handels-Unternehmen in Europa.

Sie importiert ausschließlich faire Lebensmittel und faires Handwerk von Partner*innen aus 45 Ländern. Leitlinien allen Handels sind die Prinzipien des Fairen Handels – extern verifiziert durch die World Fair Trade Organization.

Mission & Purpose

Andrea Fütterer, Leitung des Bereichs Politik und Grundsatz bei GEPA, steht im Rahmen der Jahrespressekonferenz an einem Stehtisch auf dem drei Kaffeepackungen der GEPA stehen.

Lieferkette

In ihren Partnerschaften steht GEPA für Langfristigkeit, direkten Handel und wirtschaftliche Entwicklung. Gegenseitige Verlässlichkeit und Unterstützung in Krisenzeiten prägen die Beziehungen.

Ein wichtiges distributives Element der GEPA sind die fairen Einkaufspreise. Sie orientieren sich immer mindestens an den Referenzpreisen des Fairen Handels (+ Prämien) oder werden von den Produzent*innen vorgeschlagen und auf Augenhöhe verhandelt. Darüber hinaus setzt sich GEPA seit Jahren aktiv für existenzsichernde Löhne und Einkommen ein, arbeitet in internationalen Kontexten und führt sukzessiv Berechnungen und Analysen in den eigenen Lieferketten durch. Um Wertschöpfung zu verlagern, bezieht GEPA 36 Lebensmittel und das gesamte Kunsthandwerks-Sortiment fertig verpackt aus den Herkunftsländern. Lieferkette und Handelspartner*innen sind für die Kund*innen transparent nachvollziehbar. GEPA veröffentlicht Musterkalkulationen, die die Preisgestaltung vom Einkauf bis zu den Endverbraucher*innen offenlegt.

Ella Joan M. Macatangay, Export, Marketing & Advocacy Manager bei ATPI aus den Philippinen sitzt im Restaurant.

EigenesUnternehmen

Bei GEPA sind über 50 % der Führungspositionen mit Frauen besetzt. Strategische Entscheidungen werden in der Gesellschafterversammlung getroffen. Zudem verfügt GEPA über einen Fair-Trade-Ausschuss, teils besetzt durch externe Fachpersonen, der die Geschäftsleitung berät und den Purpose langfristig sichert.

Löhne werden bei GEPA nach Tarifstufen gegliedert, die für alle Mitarbeitenden transparent sind. Über einen Betriebsrat verfügt GEPA bereits seit 1988.

48 %

Frauen in Führungspositionen

Das Team der GEPA posiert anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums vor dem Gebäude

Planet

Um den Bio-Anteil bei Lebensmitteln kontinuierlich zu steigern, unterstützt GEPA ihre Partner*innen bei der Umstellung auf Bioanbau auch finanziell. Den eigenen CO2-Fußabdruck misst GEPA bereits seit 2011. Durch vielfältige Maßnahmen, z. B. ein Blockheizkraftwerk mit Biogas, konnte GEPA die eigenen Emissionen mittlerweile deutlich reduzieren. Berechnet wurden auch Emissionen, die bei der Verarbeitung der GEPAProdukte entstehen sowie die, die beim Schiffstransport von Kaffee und Honig anfallen.

Kompensiert werden die unvermeidbaren Emissionen über Projekte der Klimakollekte. Zudem werden Handelspartner*innen bei eigenen Klimaschutz- und Anpassungsprojekten unterstützt. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die erwähnte mehrjährige politische Klimakampagne anlässlich der internationalen Klimakonferenzen.

87% Bio-Anteil

Bei Lebensmitteln

Ziele