
CompanyReport
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75
Gründung

Wuppertal

165 Mitarbeitende
122
Handelspartner*innen
Ethischer Konsum ist für uns eine Selbstverständlichkeit, eine nachhaltige Gesellschaft alternativlos, ein fairer Welthandel die Zukunft.
Im Fairen Handel ist GEPA nicht nur Pionierin, sondern auch Antreiberin für den sozial-ökologischen Wandel. 1975 gegründet, hat sie heute 165 Mitarbeitende und einen Umsatz von 78 Mio €. Damit ist GEPA das größte Fair-Handels-Unternehmen in Europa.
Sie importiert ausschließlich faire Lebensmittel und faires Handwerk von Partner*innen aus 45 Ländern. Leitlinien allen Handels sind die Prinzipien des Fairen Handels – extern verifiziert durch die World Fair Trade Organization.
Mission & Purpose

100 % der Gewinne der GmbH verbleiben im Unternehmen und werden im Sinne des Purpose investiert. Dafür sorgen nicht nur die in der Satzung festgehaltene Mission, sondern auch die Gesellschafter der GEPA – ausnahmslos kirchliche Entwicklungs- und Jugendorganisationen.
Ihre Mission begreift GEPA weit über das eigene Unternehmen hinaus. Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie politische Arbeit – u. a. im Forum Fairer Handel -, Kampagnen, wie z. B. die aktuelle „Climate Justice – Let’s Do it Fair“ zielen darauf ab, politische Rahmenbedingungen für Handelspartner*innen und den Planeten zu verbessern.
Um den Fairen Handel effektiver zu gestalten, kooperiert GEPA mit neun weiteren europäischen Fair-Handels-Organisationen im Rahmen der European Fair Trade Association.



100% Reinvest
Mission Lock
100% fairer Handel

„Ich bin nun seit 22 Jahren bei GEPA und habe erlebt, dass wir politischen Wandel anstoßen können: Mit Menschen, die laut sind und auf die Straßen gehen, mit einer Zivilgesellschaft, die Politik immer wieder herausfordert und antreibt.
Wir brauchen einen langen Atem, aber es lohnt sich! Die GEPA-Aktivitäten zum strategischen Ziel der Klimagerechtigkeit sind ein Beispiel dafür!“
– Andrea Fütterer, Leitung Grundsatz und Politik, GEPA

Lieferkette

In ihren Partnerschaften steht GEPA für Langfristigkeit, direkten Handel und wirtschaftliche Entwicklung. Gegenseitige Verlässlichkeit und Unterstützung in Krisenzeiten prägen die Beziehungen.
Ein wichtiges distributives Element der GEPA sind die fairen Einkaufspreise. Sie orientieren sich immer mindestens an den Referenzpreisen des Fairen Handels (+ Prämien) oder werden von den Produzent*innen vorgeschlagen und auf Augenhöhe verhandelt. Darüber hinaus setzt sich GEPA seit Jahren aktiv für existenzsichernde Löhne und Einkommen ein, arbeitet in internationalen Kontexten und führt sukzessiv Berechnungen und Analysen in den eigenen Lieferketten durch. Um Wertschöpfung zu verlagern, bezieht GEPA 36 Lebensmittel und das gesamte Kunsthandwerks-Sortiment fertig verpackt aus den Herkunftsländern. Lieferkette und Handelspartner*innen sind für die Kund*innen transparent nachvollziehbar. GEPA veröffentlicht Musterkalkulationen, die die Preisgestaltung vom Einkauf bis zu den Endverbraucher*innen offenlegt.
direkte kontakte zu
118/122
partner*innen
17,6
Jahre
Ø Länge der Handelbeziehungen

„Mehr als 30 Jahre Partnerschaft verbindet die GEPA mit ATPI. Eine dauerhafte Beziehung, die dazu beiträgt, das Leben von mehr als 300 Zuckerrohrproduzent*innen in Negros, Philippinen zu verbessern. GEPA und ATPI haben den Fairen Handel gemeinsam vorangebracht, und zwar über den Handel hinaus: basierend auf Vertrauen, Dialog und enger, fairer Zusammenarbeit. Inmitten der weltweiten Krisen der letzten Jahre setzt GEPA seine Reise mit ATPI fort und sucht bei Problemen immer nach Lösungen.“
– Ella Joan M. Macatangay, Export, Marketing & Advocacy Manager bei ATPI
EigenesUnternehmen

Bei GEPA sind über 50 % der Führungspositionen mit Frauen besetzt. Strategische Entscheidungen werden in der Gesellschafterversammlung getroffen. Zudem verfügt GEPA über einen Fair-Trade-Ausschuss, teils besetzt durch externe Fachpersonen, der die Geschäftsleitung berät und den Purpose langfristig sichert.
Löhne werden bei GEPA nach Tarifstufen gegliedert, die für alle Mitarbeitenden transparent sind. Über einen Betriebsrat verfügt GEPA bereits seit 1988.
48 %
Frauen in Führungspositionen

Planet

Um den Bio-Anteil bei Lebensmitteln kontinuierlich zu steigern, unterstützt GEPA ihre Partner*innen bei der Umstellung auf Bioanbau auch finanziell. Den eigenen CO2-Fußabdruck misst GEPA bereits seit 2011. Durch vielfältige Maßnahmen, z. B. ein Blockheizkraftwerk mit Biogas, konnte GEPA die eigenen Emissionen mittlerweile deutlich reduzieren. Berechnet wurden auch Emissionen, die bei der Verarbeitung der GEPAProdukte entstehen sowie die, die beim Schiffstransport von Kaffee und Honig anfallen.
Kompensiert werden die unvermeidbaren Emissionen über Projekte der Klimakollekte. Zudem werden Handelspartner*innen bei eigenen Klimaschutz- und Anpassungsprojekten unterstützt. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die erwähnte mehrjährige politische Klimakampagne anlässlich der internationalen Klimakonferenzen.
87% Bio-Anteil
Bei Lebensmitteln



Ziele

Klimagerechtigkeit
Arbeitsschwerpunkt zu Klimagerechtigkeit weiter ausbauen, sowohl in konkreten Aktivitäten mit Handelspartner*innen als auch in der politischen Arbeit.
generationswechsel
Generationenwechsel in Bezug auf Mitarbeitende und jüngere Zielgruppen gestalten.
