
CompanyReport
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Gründung

Freiburg

33 Mitarbeitende
13
Handelspartner*innen
Für uns ist Fairness mehr als ein Trend, ein Siegel oder ein Werbeslogan. Fairness ist unser Must have und die Grundlage für alles, was wir tun.
Die fairfood Freiburg GmbH verändert den Nussmarkt. Das Sozialunternehmen vertreibt biologisch angebaute und fair gehandelte Nussprodukte – Fairtrade zertifiziert und verifiziert durch den Lieferantenkatalog des Weltladen-Dachverbands. Die Nüsse, Nussmuse, Schokocremes und Co. werden in der eigenen Manufaktur in Freiburg geröstet und hergestellt. Abgerundet wird das Sortiment durch weitere Snacks und Kochprodukte auf Nuss-Basis – natürlich vegan und bio.
Mission & Purpose

fairfood handelt nicht nur fair und transparent, sondern generiert zudem Wertschöpfung in den Anbauländern und macht hochwertige vegane Bio-Produkte in nachhaltigen Verpackungen zum Standard. Die Mission ist in der Satzung des Sozialunternehmens verankert und wird konsequent verfolgt. Gewinne, die fairfood erwirtschaftet, werden zu 100 % reinvestiert.
Eine enge Kooperation mit gleichgesinnten Unternehmen der Branche ist für fairfood selbstverständlich: im Einkauf, im Vertrieb und sogar in der Finanzierung – gebana liefert Nüsse und El Puente vertreibt die Produkte von fairfood im eigenen Online-Shop. Die genossenschaftliche claro fair trade AG ist sogar noch einen Schritt weitergegangen und als Investor bei fairfood eingestiegen. fairfood ist außerdem Mitglied im Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. und im Good Food Collective e.V.
100% Reinvest
kollaborativ

„Fairness darf kein Luxus sein. Unsere Vision ist, faire Nüsse im Bewusstsein der Menschen genauso selbstverständlich zu verankern wie bei Kaffee oder Kakao.“
– Amos Bucher, Geschäftsführer fairfood

Lieferkette

direkte kontakte zu
11/13
partner*innen
11
Jahre
Längste Handelsbeziehung
Bereits mit der Gründung 2014 (damals noch als „Cashew4You“) hat fairfood den Grundstein für sein heutiges Engagement im Nuss-Sektor gelegt und eine Bio-Cashew-Produktion in Nigeria aufgebaut.
fairfood arbeitet distributiv, indem es beträchtliche Ressourcen investiert, um in Projekten in Nigeria und Ruanda die lokale Wertschöpfung zu erhöhen und Nuss-Bäuer*innen zu fördern:
Schulungen und Bio-Anbau sichern insbesondere Frauen ein unabhängiges Einkommen. Die lokale Verarbeitung der Nüsse (knacken, sortieren, rösten) sorgt für mehr Wertschöpfung vor Ort. Das Besondere: Die Partnerunternehmen wurden zwar gemeinsam mit fairfood aufgebaut, befinden sich jedoch in lokaler Hand, wirtschaften unabhängig und schaffen Wertschöpfung vor Ort.
Seit der Gründung hat fairfood stetig neue Handelspartnerschaften in Ländern Asien, Afrika, Lateinamerika und Deutschland aufgebaut, die alle bis heute bestehen. Grundlage der Zusammenarbeit sind biologische Produktion, faire Preise und Prämien, direkter Handel und transparente Rückverfolgbarkeit.



„Auf dem Weltmarkt sind die Preise für konventionelle und für Bio-Cashews so weit gefallen, dass die Farmer in Westafrika nicht mehr vom Anbau leben können. In meiner Heimat in Nigeria sichert fairfood die Zukunft von sehr vielen Menschen.“
– Okey Ugwu, Gesellschafter & Produktionsleitung Nigeria

EigenesUnternehmen


Das Unternehmen gehört einem Kreis aus sieben Gesellschafter*innen – Gründer*innen und Investor*innen. Sie treffen in Abstimmung mit der Geschäftsführung die strategischen Entscheidungen.
Alle eint die gemeinsame Vision und nicht das Streben nach Rendite oder Verkauf des Unternehmens. Sollte fairfood dennoch irgendwann verkauft werden, greift eine Mitarbeitendenbeteiligung (ESOP/VSOP), die aktuelle und ehemalige Mitarbeitende am Gewinn beteiligt und sie den Gesellschafter*innen gleichstellt.
fairfood betreibt eine eigene Manufaktur in Freiburg, in der die Nüsse geröstet und die Produkte abgefüllt werden. So werden auch in Deutschland fair bezahlte Arbeitsplätze geschaffen: Die Gehaltsspreizung zwischen einem ungelernten Mitarbeitenden in der Produktion und der Geschäftsführung liegt bei 1:2.
1:2
max. gehaltsspreizung
Planet

Seit der Gründung hat fairfood mehr als 2.000 Bäuer*innen in nachhaltigen Agrarpraktiken geschult und deren Bio-Anbau mit Setzlingen und der Übernahme der Zertifizierungskosten gefördert.
fairfood bezieht Nüsse, die auch im Ursprungsland geknackt werden, statt sie dafür nach Asien zu verschiffen, wie sonst in der Branche üblich. Das sichert nicht nur lokale Arbeitsplätze und verlagert Wertschöpfung, sondern spart auch CO2.
Als Pionier hat fairfood bereits 2020 begonnen, Nüsse im Pfandglas zu vertreiben und setzt konsequent auf Mehrweg- und recyclebare Verpackungen.
98% Bio-Anteil
Bei Lebensmitteln



Ziele

Anteil fairer
cashews erhöhen
Anteil fairer Cashews in Deutschland bis 2030 von 1,3 % auf 3 % erhöhen.
Ausweitung der Verkaufsorte
Ausweitung der Verkaufsorte, um Kund*innen eine faire Cashew-Alternative anzubieten.
